1.5

Communication Skills · Deutsch · VSH-Niveau K3

Verständliche Texte verfassen

Berufliche Texte passend zu Ziel, Zielgruppe und gewünschter Wirkung planen und schreiben.

So lernst du

  1. 1.Theorie verstehen
  2. 2.Beispiel nachvollziehen
  3. 3.Text verfassen und prüfen

Lernteil

Theorie und Beispiele

1

Ziel und Zielgruppe klären

Ein Geschäftstext beginnt nicht mit dem ersten Satz, sondern mit einer kurzen Planung. Kläre vier Fragen: Wer liest den Text? Was ist der Anlass? Was soll die Person wissen oder tun? Welche Wirkung soll entstehen?

Zielgruppen können Kundschaft, Lieferanten, Behörden, Vorgesetzte oder das eigene Team sein. Vorwissen, Beziehung und Situation bestimmen, wie ausführlich und wie formell du schreibst.

Auch das Medium beeinflusst den Text. Eine E-Mail braucht einen klaren Betreff, ein Geschäftsbrief vollständige Angaben und eine Chatnachricht trotz ihrer Kürze einen respektvollen Ton.

Eine Kundin benötigt meist eine höfliche und vollständige Erklärung. Im vertrauten Team darf die Information direkter sein, muss aber weiterhin klar und respektvoll bleiben.

Praxisbeispiel

Ziel: Termin bestätigen. Zielgruppe: Kundin. Wirkung: Die Kundin kennt Datum, Uhrzeit, Ort und Kontaktperson.

Infografik mit vier Planungsfragen und unterschiedlich formulierten Beispielen für eine Kundin und ein internes Team
Ziel und Zielgruppe bestimmen Inhalt, Ton und Medium eines Geschäftstextes.
2

Texte logisch aufbauen

Ein geschäftlicher Text hat einen aussagekräftigen Betreff, eine passende Anrede, einen verständlichen Hauptteil und einen freundlichen Abschluss. Der Betreff nennt Thema und wenn möglich Referenz, Datum oder gewünschte Handlung.

Beginne mit dem Anlass oder Bezug: «Vielen Dank für Ihre Anfrage vom …». Danach folgt die Kernbotschaft mit allen notwendigen Angaben. Schliesse mit der erwarteten Handlung oder dem nächsten Schritt.

Ein Absatz enthält einen Hauptgedanken. Bei mehreren Anforderungen helfen Aufzählungen oder nummerierte Punkte. Wichtige Angaben wie Termin, Ort, Betrag und Kontaktperson müssen schnell auffindbar sein.

Vor dem Versand prüfst du die Vollständigkeit: Sind Empfänger, Betreff, Anrede, Bezug, Kernbotschaft, Frist, Beilagen, Gruss und Name korrekt?

In der Schweizer Geschäftskorrespondenz steht nach der Anrede üblicherweise kein Komma; der folgende Absatz beginnt gross. Auch nach «Freundliche Grüsse» steht kein Satzzeichen. Halte dich zusätzlich an die Schreibvorlage des Betriebs.

Praxisbeispiel

Betreff: Terminbestätigung vom 12. Oktober. Danach folgen Bestätigung, Ort, Uhrzeit und Bitte um Rückmeldung.

Infografik zum logischen Aufbau eines Geschäftstextes vom Betreff bis zum freundlichen Abschluss
Ein klarer Geschäftstext führt vom aussagekräftigen Betreff über die Kernbotschaft zum nächsten Schritt.
3

Geschäftstexte mit dem ASA-Prinzip planen

Das ASA-Prinzip gibt dem Briefkern eine klare Leserführung: A steht für Ausgangslage, S für Sachlage oder Stellungnahme und das zweite A für Aufforderung beziehungsweise angestrebte Aktion.

Ausgangslage – warum schreibe ich? Nenne den Bezug knapp und aus Sicht der empfangenden Person, zum Beispiel eine Anfrage, Bestellung oder frühere Vereinbarung. Wiederhole dabei nicht bloss den Betreff.

Sachlage oder Stellungnahme – was ist wichtig? Erkläre Fakten, Gründe, Lösung, Nutzen oder Entscheidung in einer sinnvollen Reihenfolge. Trenne gesicherte Angaben von Annahmen und beschönige Probleme nicht.

Aufforderung oder Aktion – wie geht es weiter? Nenne die erwartete Handlung, eine realistische Frist und wenn nötig die Kontaktperson. Nicht jeder Text fordert etwas: Bei einer Bestätigung kann der letzte Teil auch den nächsten Schritt oder eine freundliche Schlussaussage nennen.

Praxisbeispiel

Ausgangslage: Danke für Ihre Anfrage. Sachlage: Das Modell ist ab Lager lieferbar. Aktion: Bitte bestätigen Sie die gewünschte Menge bis Freitag.

4

Einfach und wirkungsvoll formulieren

Verständliche Texte verwenden kurze, vollständige Sätze und bekannte Wörter. Ein Satz sollte möglichst einen Hauptgedanken enthalten. Lange Schachtelsätze werden besser aufgeteilt.

Aktive Formulierungen zeigen klar, wer handelt: «Wir prüfen Ihre Anfrage heute» ist direkter als «Ihre Anfrage wird einer Prüfung unterzogen». Verben machen Texte lebendiger als viele Hauptwörter.

Formuliere höflich und verbindlich. Statt ungenau «möglichst bald» nennst du eine klare Frist. Statt negativer Verbote beschreibst du möglichst die gewünschte Handlung.

Vermeide unnötige Fremdwörter, interne Abkürzungen, Floskeln und Wiederholungen. Fachbegriffe werden nur verwendet, wenn die Zielgruppe sie versteht oder wenn du sie kurz erklärst.

Prüfe am Schluss Inhalt, Aufbau, Ton, Wirkung, Rechtschreibung und Zeichensetzung. Lies den Text aus Sicht der empfangenden Person: Ist sofort klar, was als Nächstes geschieht?

Praxisbeispiel

Statt «Wir bitten um zeitnahe Retournierung» klarer: «Bitte senden Sie das Formular bis Freitag zurück.»

Vorher-Nachher-Infografik mit vier Beispielen für einfache und wirkungsvolle Formulierungen
Kurze Sätze, aktive Verben, bekannte Wörter und klare Fristen machen Geschäftstexte verständlich.
5

Typische Geschäftstexte und ihre Wirkung

Eine Bestätigung schafft Sicherheit. Sie nennt eindeutig, was bestätigt wird, und enthält wichtige Daten oder Referenznummern.

Eine Information vermittelt Wissen. Sie beantwortet die wichtigsten W-Fragen: Was, wer, wann, wo, weshalb und wie geht es weiter?

Eine Aufforderung oder Mahnung soll eine Handlung auslösen. Sie bleibt höflich, nennt aber klar die offene Sache, eine Frist und den nächsten Schritt.

Eine Entschuldigung übernimmt angemessen Verantwortung, zeigt Verständnis und erklärt die Lösung. Schuldzuweisungen und leere Ausreden verschlechtern die Wirkung.

Ein überzeugender Kurztext zeigt zuerst den Nutzen für die Zielgruppe und belegt ihn mit einem passenden Argument oder Beispiel.

Praxisbeispiel

Bestätigung: «Wir bestätigen Ihre Bestellung 7842 und liefern am 12. April.» Mahnung: «Der Betrag ist noch offen. Bitte überweisen Sie ihn bis zum 18. April.»

Infografik zu fünf typischen Geschäftstexten mit ihrer Wirkung und den erforderlichen Inhalten
Die gewünschte Wirkung bestimmt, welche Textsorte und welche Kernelemente passend sind.
6

Texte überarbeiten und Wirkung prüfen

Überarbeiten bedeutet mehr als Fehler zu korrigieren. Vergleiche die Endfassung nochmals mit dem Schreibziel: Erhält die Zielgruppe alle Informationen und wird die gewünschte Handlung klar?

Streiche Sätze ohne Nutzen, ersetze unklare Wörter und ordne Informationen neu. Kontrolliere besonders kopierte Namen, alte Daten, widersprüchliche Termine und angekündigte Beilagen.

Bei wichtigen Texten hilft ein Gegenlesen. Die zweite Person sollte einen klaren Prüfauftrag erhalten, zum Beispiel Inhalt, Ton oder Rechtschreibung.

Praxisbeispiel

Unklar: «Bitte erledigen Sie dies zeitnah.» Klar: «Bitte senden Sie das unterzeichnete Formular bis Freitag, 16.00 Uhr, per E-Mail zurück.»

Infografik mit einem fünfstufigen Kreislauf zum Überarbeiten und Prüfen von Geschäftstexten
Auftrag, Aufbau, Sprache, Angaben und Wirkung werden vor dem Versand systematisch geprüft.
7

Geschäftsbrief und E-Mail vollständig darstellen

Ein Geschäftsbrief enthält Absender, vollständige Empfängeradresse, Ort und Datum, einen aussagekräftigen Brieftitel, passende Anrede, gegliederten Brieftext, Grussformel, Namen sowie bei Bedarf einen Beilagevermerk. Die Elemente müssen einheitlich ausgerichtet und gut auffindbar sein.

Eine E-Mail braucht ebenfalls Empfänger, klaren Betreff, Anrede, verständlichen Nachrichtentext, nächsten Schritt und Signatur. Ein angekündigter Anhang muss tatsächlich beigefügt und im Text eindeutig bezeichnet sein.

Die Darstellung unterstützt die Wirkung: Absätze trennen Gedanken, Hervorhebungen bleiben sparsam und wichtige Angaben wie Fristen oder Referenznummern sind schnell erkennbar. Interne Schul- oder Betriebsvorgaben gehen bei der genauen Gestaltung vor.

Vor dem Versand kontrollierst du Adresse, Namen, Datum, Betreff, Anrede, Inhalt, Gruss, Beilagen und das gewählte Medium. Vertrauliche Angaben dürfen nur an die vorgesehenen Personen gelangen.

Praxisbeispiel

Brieftitel: «Offerte 4711 – Lieferung Bürostühle». Im Text folgen Bezug, Angebot, Konditionen und Gültigkeit; am Schluss stehen Kontaktperson und Beilagevermerk.

8

Von der Anfrage bis zur Bestellung

Eine Anfrage beschreibt den Bedarf und verlangt gezielte Angaben, etwa Ausführung, Menge, Preis, Lieferfrist, Zahlungsbedingungen und Gültigkeit. Sie ist klar formuliert, ohne bereits eine Bestellung vorzutäuschen.

Eine Offerte beantwortet die Anfrage vollständig. Sie nennt Produkt oder Leistung, Menge, Preis, Rabatte oder Nebenkosten, Liefer- und Zahlungsbedingungen, Gültigkeitsdauer und Kontaktperson. Bedingungen müssen eindeutig zuordenbar sein.

Eine Bestellung bezeichnet genau, was zu welchen vereinbarten Bedingungen bestellt wird. Artikel, Menge, Preis, Lieferadresse, Liefertermin und Referenz zur Offerte vermeiden Missverständnisse.

Eine Auftragsbestätigung wiederholt die vereinbarten Eckdaten nach Eingang der Bestellung: Referenz, Artikel oder Leistung, Menge, Preis, Liefertermin und Zahlungsbedingungen. Abweichungen von der Bestellung müssen klar hervorgehoben und vor der Ausführung geklärt werden.

Beim Kontrollieren vergleichst du die Dokumente miteinander: Entspricht die Offerte der Anfrage? Entspricht die Bestellung der Offerte? Abweichungen werden ausdrücklich genannt und nicht stillschweigend vorausgesetzt.

Praxisbeispiel

Anfrage: 10 Bürostühle mit Lieferfrist und Preis. Offerte: Modell, Menge, Preis und Konditionen. Bestellung: 10 Stühle gemäss Offerte 4711, Lieferung bis 30. September.

9

Liefermahnung, Mängelrüge und Zahlungserinnerung

Eine Liefermahnung nennt Bestellung, vereinbarten Termin, ausgebliebene Leistung und eine klare neue Frist oder Bitte um verbindliche Auskunft. Der Ton bleibt sachlich, weil eine Lösung erreicht werden soll.

Eine Mängelrüge bezeichnet Lieferung und festgestellten Mangel möglichst genau. Sie nennt nachvollziehbare Fakten und die gewünschte Lösung, beispielsweise Ersatz, Nachbesserung oder Kontaktaufnahme. Ungeprüfte Schuldzuweisungen gehören nicht hinein.

Eine Zahlungserinnerung oder Mahnung nennt Rechnung, Betrag, ursprüngliche Fälligkeit, Zahlungsstatus und neue Frist. Die Wortwahl wird je nach Mahnstufe bestimmter, bleibt aber professionell.

Eine Antwort auf eine Beanstandung bestätigt den Eingang, fasst das Anliegen korrekt zusammen, erklärt den geprüften nächsten Schritt und nennt einen realistischen Rückmeldetermin. Zusagen dürfen nur gemacht werden, wenn sie eingehalten werden können.

Praxisbeispiel

«Bei der Lieferung 7842 vom 12. April waren zwei Stühle beschädigt. Bitte teilen Sie uns bis 15. April mit, wann der Ersatz erfolgt.»

10

Notizen, Einladungen und Protokolle

Eine Telefon- oder Gesprächsnotiz hält Datum, Uhrzeit, anrufende Person, Firma, Kontaktmöglichkeit, Anliegen, gewünschte Handlung und Empfänger fest. Sie trennt gesicherte Aussagen von eigenen Vermutungen.

Eine Sitzungseinladung nennt Zweck, Datum, Beginn und Ende, Ort oder Zugangslink, Teilnehmende, Traktanden, Vorbereitung und Kontaktperson. Traktanden sind so konkret formuliert, dass die erwartete Entscheidung erkennbar ist.

Ein Protokoll dokumentiert Teilnehmende, Traktanden, wesentliche Ergebnisse, Beschlüsse und Pendenzen. Eine Pendenz ist vollständig, wenn Aufgabe, verantwortliche Person und Termin angegeben sind.

Je nach Auftrag wird ein Beschluss-, Ergebnis- oder ausführlicheres Verlaufsprotokoll erstellt. Die gewählte Form muss zum Zweck passen und während des ganzen Dokuments einheitlich bleiben.

Praxisbeispiel

Pendenz: «Lea prüft die Lieferkonditionen und informiert das Team bis Freitag, 12.00 Uhr.»

11

Wort- und Textverständnis

In VSH-Prüfungen liest du einen Sachtext und beantwortest Fragen zum Inhalt und zu einzelnen Wörtern. Gesucht ist die Bedeutung im Textzusammenhang – nicht nur eine allgemeine Wörterbucherklärung.

Lies zuerst Titel, Einleitung und Schluss, um Thema und Hauptaussage zu erkennen. Markiere danach Schlüsselwörter, Personen, Gründe, Folgen, Beispiele und Gegensätze.

Bei einer Worterklärung ersetzt du das markierte Wort probeweise durch jede Antwortmöglichkeit. Richtig ist die Bedeutung, bei der der ganze Satz inhaltlich gleich bleibt.

Unterscheide ausdrücklich genannte Informationen von Schlussfolgerungen. Eine Schlussfolgerung ist nur richtig, wenn sie sich eindeutig aus mehreren Textstellen ableiten lässt.

Praxisbeispiel

Text: «Wegen hoher Nachfrage verlängert das Geschäft die Öffnungszeiten.» Folgerung: Es werden mehr Kundinnen und Kunden erwartet. «Nachfrage» bedeutet hier Interesse am Angebot.

Infografik zum Erschliessen von Wortbedeutungen, Erkennen von Signalwörtern und Trennen von Fakten und Folgerungen
Kontext und Signalwörter helfen beim Verstehen; Aussagen müssen anschliessend am Text belegt werden.
12

Einen Prüfungstext mit 90–110 Wörtern planen

In den VSH-Prüfungsserien 2024 umfasst die Textproduktion 90–110 Wörter. Halte die verlangte Textsorte, Zielgruppe und alle Inhaltspunkte ein; fehlende Auftragspunkte kosten auch bei guter Sprache Punkte. Für eine aktuelle Prüfung sind jedoch immer die Vorgaben der jeweiligen Prüfungsserie massgebend.

Plane vor dem Schreiben drei bis fünf Stichwörter. Baue den Text mit Einleitung, geordnetem Hauptteil und Schluss auf. Jeder verlangte eigene Gedanke braucht eine kurze Erklärung oder ein Beispiel.

Reserviere Zeit für die Kontrolle. Zähle die Wörter, prüfe Absätze, Satzbau, Ton, Orthografie und Interpunktion und vergleiche die Endfassung nochmals mit dem Auftrag.

Praxisbeispiel

Plan: Anlass nennen – drei konkrete Ideen mit Nutzen erklären – klare Empfehlung formulieren – freundlich abschliessen – Wörter zählen und korrigieren.

13

Zusammenfassen und argumentieren

Eine Zusammenfassung nennt die Kernaussagen in eigenen Worten und enthält keine neuen Informationen. Markiere Thema, Hauptaussage, Gründe und Folgen.

Eine gute Zusammenfassung übernimmt weder Beispiele noch Einzelheiten, die für die Kernaussage entbehrlich sind. Sie bleibt sachlich, verwendet passende Verknüpfungen und nennt die Quelle oder den Ausgangstext, wenn der Auftrag dies verlangt.

Eine Stellungnahme nennt eine klare Position, nachvollziehbare Argumente und passende Beispiele. Eine Erörterung betrachtet Pro und Kontra und endet mit einem begründeten Fazit.

Ordne Argumente nach ihrer Stärke. Ein Argument überzeugt besonders, wenn die Behauptung erklärt und durch ein konkretes Beispiel gestützt wird.

Praxisbeispiel

Position – Begründung – Beispiel – Schlussfolgerung.

Vergleichsgrafik mit einer Methode und Beispielen zum Zusammenfassen und Argumentieren
Eine Zusammenfassung verdichtet Inhalte sachlich; eine Argumentation begründet eine Position nachvollziehbar.
14

Indirekte Rede und Protokoll

Die indirekte Rede gibt Aussagen anderer sachlich wieder. Häufig steht der Konjunktiv I: «Frau Meier sagt, sie benötige die Unterlagen heute.»

Ist der Konjunktiv I mit dem Indikativ identisch und dadurch nicht erkennbar, verwendet man häufig den Konjunktiv II oder eine würde-Form: «Sie sagen, sie hätten die Unterlagen gesendet.» Eine dass-Konstruktion im Indikativ ist möglich, kennzeichnet die Distanz zur Aussage aber weniger deutlich.

Ein Protokoll hält Anlass, Datum, Teilnehmende, wichtige Aussagen, Beschlüsse, Zuständigkeiten und Termine fest. Diskussion und Ergebnis werden klar getrennt.

Ein Verlaufsprotokoll hält den Gang der Besprechung fest; ein Beschluss- oder Ergebnisprotokoll konzentriert sich auf Entscheide und Pendenzen. Vor der Freigabe werden Namen, Termine und Zuständigkeiten besonders sorgfältig geprüft.

Direkte Zitate sind nur nötig, wenn der genaue Wortlaut wichtig ist. Zeitangaben werden beim späteren Berichten angepasst: heute wird an diesem Tag, morgen am folgenden Tag.

Praxisbeispiel

Direkt: «Ich sende die Offerte morgen.» Indirekt: Herr Frei erklärt, er sende die Offerte am folgenden Tag.

Infografik zur Umwandlung direkter in indirekte Rede und zum Aufbau eines Kurzprotokolls
Indirekte Rede gibt Aussagen sachlich wieder; ein Protokoll hält Beschlüsse, Zuständigkeiten und Termine nachvollziehbar fest.

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1

Sprachtraining

Zusammenfassung prüfen

Welche Merkmale gehören zu einer guten Zusammenfassung?

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2

Sprachtraining

Indirekte Rede und Protokoll

Welche Formulierungen sind sachlich korrekt?

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3

Sprachtraining

Kurz zusammenfassen und begründet empfehlen

Ausgangstext: «Das Team testete während vier Wochen zwei Ablagesysteme. System A ist schneller einzurichten. System B benötigt mehr Schulung, verhindert aber doppelte Dateien und erleichtert die gemeinsame Suche.» Welche Aussagen eignen sich für eine sachliche Zusammenfassung mit begründeter Empfehlung?

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4

Sprachtraining

Geschäftsbrief vollständig kontrollieren

Welche Elemente müssen bei einem formellen Geschäftsbrief vor dem Versand kontrolliert werden?

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5

Sprachtraining

Anfrage, Offerte und Bestellung unterscheiden

Welche Aussagen ordnen Zweck und Inhalt der drei Korrespondenzschritte korrekt zu?

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6

Sprachtraining

Auftragsstörung passend bearbeiten

Bestellung 7842 sollte am 12. April eintreffen. Am 14. April fehlen zwei Kartons; drei gelieferte Ordner sind beschädigt. Welche Inhalte gehören in die sachliche Nachricht?

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7

Sprachtraining

Sitzungsunterlagen vollständig planen

Für eine Teamsitzung sollen Einladung, Gesprächsnotiz und Ergebnisprotokoll vorbereitet werden. Welche Angaben sind erforderlich?

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8

Sprachtraining

Ziel und Zielgruppe klären

Welche vier Fragen gehören vor dem Schreiben in die Auftragsanalyse?

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9

Sprachtraining

Texte logisch aufbauen

Welche vier Entscheidungen erzeugen einen klaren roten Faden?

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10

Sprachtraining

ASA-Prinzip in Geschäftstexten

Welche vier Aussagen wenden Ausgangslage, Sachlage und Aktion richtig an?

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11

Sprachtraining

Einfach und wirkungsvoll formulieren

Welche vier Formulierungen sind klar, höflich und handlungsorientiert?

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12

Sprachtraining

Typische Geschäftstexte und Wirkung

Welche vier Zuordnungen von Situation und Textsorte stimmen?

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13

Sprachtraining

Texte überarbeiten und Wirkung prüfen

Welche vier Überarbeitungen verbessern eine Kundenmail?

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14

Sprachtraining

Geschäftsbrief und E-Mail darstellen

Welche vier Elemente gehören zwingend in eine vollständige Versandkontrolle?

Wähle alle passenden Varianten
15

Sprachtraining

Anfrage, Offerte, Bestellung und Bestätigung

Welche vier Aussagen ordnen die Korrespondenzschritte korrekt zu?

Wähle alle passenden Varianten
16

Sprachtraining

Auftragsstörungen professionell bearbeiten

Welche vier Inhalte gehören in eine sachliche Mängelrüge?

Wähle alle passenden Varianten
17

Sprachtraining

Notizen, Einladungen und Protokolle

Welche vier Angaben machen Sekretariatstexte zuverlässig?

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18

Sprachtraining

Wort- und Textverständnis

Welche vier Leseschritte führen zu belegbaren Antworten?

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19

Sprachtraining

Prüfungstext mit 90–110 Wörtern

Welche vier Schritte sichern einen vollständigen Prüfungstext?

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20

Sprachtraining

Zusammenfassen und argumentieren

Welche vier Aussagen unterscheiden Zusammenfassung und Stellungnahme richtig?

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21

Sprachtraining

Indirekte Rede und Protokoll

Welche vier Formulierungen sind für Bericht oder Protokoll geeignet?

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22

Sprachtraining

Eine Kunden-E-Mail verfassen

Plane zuerst die E-Mail: Wähle alle passenden Textbausteine. Schreibe danach nur den kurzen Hauptteil.

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23

Sprachtraining

Eine interne Information schreiben

Welche Angaben müssen in die interne Information? Wähle sie aus und schreibe danach eine kurze Nachricht.

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24

Sprachtraining

Das ASA-Prinzip anwenden

Eine Kundin wartet auf die bestellte Ware. Welche Bausteine bilden einen vollständigen Briefkern nach dem ASA-Prinzip?

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25

Sprachtraining

Eine E-Mail vor dem Versand prüfen

Welche Kontrollen verhindern typische Fehler in einer geschäftlichen E-Mail?

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26

Sprachtraining

Die passende Textsorte wählen

Welche Zuordnungen von Situation, Textsorte und Wirkung sind richtig?

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27

Sprachtraining

Unklare Formulierungen verbessern

Welche Formulierungen sind klar, höflich und verbindlich? Wähle alle passenden Varianten.

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28

Sprachtraining

Eine Entschuldigung aufbauen

Eine Lieferung verspätet sich um zwei Tage. Welche Bausteine gehören in eine professionelle Nachricht?

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29

Sprachtraining

Einen Sachtext verstehen

Lies: «Viele Betriebe bieten Weiterbildung während der Arbeitszeit an. Das erhöht die Teilnahme, verlangt aber eine gute Einsatzplanung.» Welche Aussagen folgen aus dem Text?

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30

Sprachtraining

VSH-Textproduktion vorbereiten

Du sollst für das Team einen Text mit 90–110 Wörtern über drei Vorteile einer Weiterbildung schreiben. Welche Planungsschritte sind richtig?

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