Gross- und Kleinschreibung
Nomen bezeichnen Menschen, Dinge, Orte oder Begriffe und werden grossgeschrieben: die Kundin, das Formular, die Schweiz, die Zuverlässigkeit. Auch Namen von Personen und Firmen beginnen gross.
Verben und Adjektive schreibt man normalerweise klein. Werden sie wie ein Nomen gebraucht, schreibt man sie gross. Erkennbar ist das oft an Begleitern wie das, beim, zum oder etwas: das Lesen, beim Kopieren, etwas Neues.
Auch Präposition und Artikel können zu einem Signal verschmelzen: beim (= bei dem), zum (= zu dem) und im (= in dem). Nach viel, wenig, alles oder nichts wird ein substantiviertes Adjektiv ebenfalls grossgeschrieben: viel Wichtiges, nichts Neues.
Höflichkeitsformen wie Sie, Ihnen und Ihr werden in der direkten Anrede grossgeschrieben. Die vertrauten Formen du, dir und dein schreibt man grundsätzlich klein; in Briefen dürfen sie zur besonderen Anrede auch grossgeschrieben werden.
Prüfe jeden Satz in zwei Schritten: Zuerst Satzanfänge, Namen und Nomen; danach Wörter, die durch einen Begleiter zu Nomen geworden sind.
Praxisbeispiel
Wir danken Ihnen im Voraus. Am Montag besprechen wir etwas Neues.



